Drei albanische Kandidaten von verschiedenen Parteien haben den Einzug in den Winterthurer Parlament verpasst.
Agim Tusi und Mentor Desku (SVP) und Blerim Bunjaku (EVP) hatten sind in politischen Parteien aktiv, in denen sich nicht viele Ausländer engagieren. Besonders die SVP ist bekannt für die Einstellung, dass die Integration von Ausländern deren Privatsache ist.
Die drei albanisch-stämmigen Kandidaten mussten sich einem harten Wahlkampf stellen und schnitten nicht schlecht ab.
So erhielt Agim Tusi (SVP/UDC) 6’078, Mentor Desku (SVP/UDC) erhielt 5´871 Stimmen. Sie befinden sich so in der goldenen Mitte. Blerim Bunjaku von EVP erhielt dagegen 1´620 Stimmen. Seine Kandidatur war aber heftig unter den Mitgliedern der Partei diskutiert.
Das gute Abschneiden der beiden SVP-Kandidaten lässt sich auf die allgemein sehr hohen Zustimmungsraten dieser Partei zurückzuführen. In der Stadt Zürich gab es keinen albanisch-stämmigen Kandidaten.